Standleitung
Standleitung ins Internet
Für den Anschluss an das Internet wird – speziell von Firmen – häufig eine Standleitung
verwendet. Die Standleitung führt dann bis zum PoP eines Providers. Wird auf diese Weise über eine
Standleitung ein Netzwerk mit dem Internet verbunden, so beinhaltet dies in der Regel auch die Zuweisung
mindestens einer festen, öffentlichen IP-Adresse. Diese Standleitungen eignen sich dann
besonders, um Server im Internet zu betreiben. Häufig werden Standleitungen auch für die Verbindung
von zwei privaten (Teil-)Netzen genutzt (VPN), hier werden dann keine öffentlichen IP-Adressen
zugewiesen. Auch wird bei Standleitungen der zweiten Art nur die Bereitstellung durch den Anbieter
berechnet, während bei Standleitungen ins Internet neben der Bereitstellung auch das
übertragene Datenvolumen zu bezahlen ist.
Permanenter DSL-Anschluss
Auch die Verbindung über ein DSL-Modem ins Internet wird oft als Standleitung bezeichnet. Hier ist zu
unterscheiden zwischen echten (S)DSL basierten Standleitungen, wie sie z.B. QSC anbietet
und
quasi-permanenten Leitungen mit regelmäßiger Zwangstrennung und wechselnder IP-Adresse
, wie sie z.B. die T-Com anbietet.
Bei dem von der T-Com angebotenen T-DSL besteht eine permanente virtuelle Verbindung zwischen dem Kunden
und dem DSL-AC, die als Standleitung bezeichnet werden kann. Um Zugang zum Internet zu
bekommen, wird vom Gerät beim Kunden eine PPPoE-Verbindung aufgebaut, die aber vom DSL-AC nach 24 Stunden
Betrieb wieder getrennt wird. Ein sofortiger automatischer Neuaufbau der Verbindung ist
möglich.
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